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Maroder gekennzeichneter Fahrradradweg nach Hamminkeln-Dingden

Büngern

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Es wird derzeit häufig über einen Radschnellweg und die Reaktivierung einer Bahnstrecke nach Bocholt diskutiert. Wofür benötigt man einen Radschnellweg in eine direkt angrenzende Nachbarstadt, der zumal die ganze Zeit sehr Nahe an der Bocholter Straße verläuft? Dann kann man auch genausogut den Radweg der Bocholter Straße bis Bocholt nutzen. Die Altrheder nehmen sowieso lieber den Wald hinter dem Freibad am Heideweg an den Sportplätzen vorbei um dann an der Robert-Bosch Straße beziehungsweise am Aasee herauszukommen. Vardingholter nehmen da die Straße zu den Tonwerken und den Stadtwald und die Krechtinger können die Jahnstraße und die Büngerner Allee oder die Straße Mosse benutzen, um dann am Töppingesch herauszukommen. Die Straße Mosse hat aber mehrere Schlaglöcher und diese sollten einmal mit Schotter (die Straße hat diesen Belag) befüllt werden. Ebenso das Aa-Ufer am See Versunken-Bokelt, da dieser gekennzeichnete Fahrradweg wunderbar in Verbindung mit dem Hessenspor nach Raesfeld benutzt werden kann. Hier sollte man sich aber mit Borken kurzschließen, da ein Teil zu Borken gehört. Nun komme ich aber zum absoluten Knallenradweg der fahrradfreundlichen Stadt Rhede, den Dingdener Diek. Eine von der Stadt Rhede mit einem Fahrradwegschild gekennzeichneter Radweg nach Dingden, der so aussieht, als ob dort mehrere Minen explodiert wären. Riesengroße Schlaglöcher in extremer Anzahl sind die Merkmale der Straße, die auf Rheder Seite zu circa zwei Dritteln aus Schotterweg und aus einem Drittel aus Teerbelag besteht. Nunja, wenn sich Jugendliche dort lang hinlegen, sei es im hellen oder im dunklen, stehen diese sicher nach einigen Sekunden wieder auf, aber legt man sich als ältere Person dort hin, was könnte da wohl passieren? Aber schauen Sie sich die Straße/den Radweg gerne selbst auf eine Fahrradtour nach Hamminkeln-Dingden einmal an. Es ist eine gute Radverbindung nach Hamminkeln (alle Stadtteile)/Wesel/Rees/dem Ruhrgebiet etc., um nicht an den übertags lauten Straßen Büngerner Allee in Rhede und der Birkenallee und Dingdener Straße in Bocholt fahren zu müssen. Für die circa 2/3 geschotterte Straße sind vielleicht zwei LKW Schotter nötig, um die Fahrbahn wieder astrein zu machen. Beim restlichen geteerten Stück bis zur Grenze zu Hamminkeln (Querstraße Beltingshof) muss man die Fahrbahn wenn dann wohl erneuern. Die Hamminkelner haben die Straße übrigens bis zur Stadtgrenze nach Rhede (dort Krechtinger Straße) komplett neu geteert und es ist dort alles wunderbar. Auf unserer Seite ist es besonders im dunkeln sehr amüsant, kurz vor jedem der Riesenschlaglöcher auszuweichen. Eventuell ist es wohl keine so wichtige Straße in Rhede, da dort nicht so viele Anwohner wohnen. Es ist aber eine wichtige und ruhige Radverbindung und die Schlaglöcher des Schotterweges sind schnell gestopft. Wir brauchen den Radschnellweg nicht, es sollten erst einmal die Fahrradstraßen Dingdener Diek (bei diesem Belagszustand müssen wir uns bei den Hamminkelnern schämen, extrem renovierungsbedürftig) Mosse und Aa-Ufer (nur einige Schlaglöcher mit Schotter stopfen) in Angriff genommen werden. Solange der Dingdener Diek so bleibt, werde ich beim Slogan "Fahrradfreundliches Rhede" immer wieder auf diese Straße als Extrembeispiel verweisen.

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