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Kirche Zur Heiligen Familie

Adresse

Südstraße
46414 Rhede
Telefon: 02872 4028
E-Mail: stgudula-rhede@bistum-muenster.de
Website: www.st-gudula.de

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Kirche Zur Heiligen Familie

Betrachtet man es von Osten, kann man erkennen, dass die Form ein wenig an ein Schiff erinnert.

Kirche Zur Heiligen Familie Fenster

Kirche Zur Heiligen Familie Fenster

Die Kirche zur Heiligen Familie ist noch recht jung, zumindest für eine Kirche. Grund dafür war, dass die große St. Gudula-Kirche an Sonntagen schlichtweg überfüllt war, weswegen eine zweite Kirche vonnöten wurde. Seit 1954 befand sich der Neubau in Planung, der erste Spatenstich wurde im Februar 1957 getan und im April desselben Jahres der Grundstein gelegt. Etwa anderthalb Jahre später – am 14. Dezember 1958 – konnte die Kirche durch Weihbischof Heinrich Baaken eingeweiht werden. Das Gebäude wurde vom Architekten E. M. Kleffner aus Münster entworfen und aus Ibbenbürener Bruchstein erbaut. Betrachtet man es von Osten, kann man erkennen, dass die Form ein wenig an ein Schiff erinnert. Im Jahr 1965 wurde es umfassend renoviert, außerdem wurde im Jahr 2000 das Dach erneuert.

Innen fällt der Blick sofort auf den Altar aus hellem Marmor. In dem Altartisch liegen Reliquien von Papst Pius X., der heiligen Maria Goretti und vom Heiligen Ignatius. Neben dem Tabernakel ist das große Verkündigungsfenster, geschaffen von der Glasmalerei Hein Derix aus Kevelaer, auf dem die Szene abgebildet ist, in welcher der Engel Gabriel Maria die Botschaft überbringt, sie sei als Mutter des Gottessohnes auserwählt. Der aus Bronze gestaltete Kreuzweg beginnt direkt daneben.

In der kleinen Kreuzkapelle findet man ein großes Kreuz, das der Gemeinde vom langjährigen Emeritus Dr. Bernhard Kamp vererbt wurde. Daneben stehen zwei bronzene Lebensbäume vom Paderborner Künstler Bernd Cassau, die mit kleinen Kreuzen geschmückt sind, welche für die Verstorbenen der Gemeinde stehen. Zwischen den beiden Haupteingangstüren befindet sich außerdem die Taufkapelle. Ihre blaugrüne Verglasung soll den Jordan symbolisieren. Neben den Wabenfenstern sowie auf dem Dach der Taufkapelle lassen sich Darstellungen des Heiligen Johannes finden. Vorn links steht die Strahlenmadonna mit ihrem Kind, gestaltet vom Künstler Bücker. Josef ist auf einem Bronzebild ganz in der Nähe zu finden. Zusammen bilden sie die heilige Familie, die der Kirche auch ihren Namen gab.

Zu ihrem 40. Geburtstag bekam die Kirche eine eigene Orgel aus dem Haus Stockmann in Werl für damals rund 480.000 DM, die aus Spenden und Erlösen von Basaren und Pfarrfesten erbracht wurden. Sie hat 2.000 Pfeifen (allerdings sind nur 59 davon sichtbar) und einen besonders warmen Klang.

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